Arbeitstagung der Jugend in Kaiserau

Nach dem Grußwort des Kreisvorsitzende gab der KJA zunächst dem Vorsitzenden des KSA die Gelegenheit, um auf die Probleme im Schiedsrichterbereich und besonders auf den fehlenden Nachwuchs hinzuweisen. Er bat die Vereine, sich in ihren Reihen nach geeigneten Sportkameraden umzusehen. Hierbei zeigte er auch auf, was es den Verein kostet, wenn er nicht genügend Schiedsrichter habe. In Gegenrechnung brachte er die Kosten für die Ausstattung eines Schiedsrichters. Am Ende bliebe der Schiedsrichter, den man habe, günstiger als der den man nicht habe. Er empfahl den Vereinsvertretern, besonders in den älteren Jugendmannschaften, für eine Teilnahme am Schiedsrichterlehrgang zu werben.

Anschließend gab der Vorsitzende des Kreisjugendsportgerichts einen Überblick über den Stand der in dieser Saison bereits abgearbeiteten Fälle. Nach dem derzeitigem Stand sieht es so aus, dass wieder die Anzahl der Fälle des Vorjahres erreicht werden.

Von einem Vertreter des Verbandes wurden die Vereinsvertreter auf die diversen Schulungsmöglichkeiten für Vereinsmitarbeiter hingewiesen. Besonders stellte er das DFB-Mobil, welches jeder Verein einmal jährlich anfordern kann, und die diversen Kurzschulungen in den Mittelpunkt seines Vortrages. Der Kreisjugendausschuss wies noch auf weitere Schulungen, die zum Teil durch Mitarbeiter des KJA durchgeführt werden, hin. Ansprechpartnerin ist hier die neue Koordinatorin Jutta Meise.

Auf das Feriencamp, welches in diesem Jahr vom 13. bis 26.  Juli 2019 in Landenhausen/Hessen stattfindet, wurden die Teilnehmer hingewiesen. Bilder und eine Schilderung durch die Kreis-Betreuerin Nicole Mathes verdeutlichten, die vielen Aktivitäten, die dort auf die Kinder warten. Die Vereine wurden gebeten, diese Maßnahme in ihren Bereichen bekannt zu machen.

Nun folgte das Basisgeschäft der Jugend, der Spielbetrieb. Mit den Vereinen sollen neue Wege bei der Spielplangestaltung und der Liga-Einteilung, besonders in den jüngeren Altersklassen, gefunden und bestritten werden. Koordinator Denis Wessel konnte einige Anregungen mitnehmen. Diese will der Kreisjugendausschuss versuchen umzusetzen.

VKJA Bernd Götte informierte anschließend über die Entwicklung der am spielbetrieb teilnehmenden Mannschaften. Auch im Kreis Herne hat es in den letzten Jahren vermehrt Rückgänge bei den zum Spielbetrieb gemeldeten Mannschaften gegeben. Damit verbunden ist auch der Rückgang an Vereinen, die Jugendmannschaften melden. Von über 40 Vereinen mit Jugendmannschaften, ist der Bestand inzwischen auf 31 Vereine zurückgegangen.

Als Kreis-Ehrenamtsbeauftragter wies Bernd Götte auf die Möglichkeiten, der Wertschätzung der ehrenamtlichen Arbeit in den Vereinen hin. Gerade hier würde in den Vereinen viel zu wenig getan.

Am zweiten Tag brachte der Verbandsreferent Sören Schürer den Vereinsvertretern das Thema Gewinnung von Kinder- und Jugendtrainern näher. er forderte die Teilnehmer zunächst auf, einmal den Zeitaufwand und die Aufgaben, die mit einem Traineramt verbunden sind, zu ermitteln. Anschließend ging es um Möglichkeiten, wie Arbeiten besser verteilt werden könnten. Insgesamt gab es zahlreiche Anregungen, von denen jeder Verein selbst sehen muss, welche dieser Anregungen am besten für den Verein passen.

Den Dialog mit seinen Vereinen will der Kreisjugendausschuss auch weiterhin pflegen. Denis Wessel regte Talk-Runden, sowohl mit Vereinstrainern, als auch mit Jugendvorständen, an. Dieser Vorschlag wurde von den Teilnehmern positive aufgenommen. Deshalb will der KJA im Laufe des Jahres mit diesen Veranstaltungen beginnen. Die bisherigen Vereinsjugenddialoge mit Vereinsvorständen, wird dann mit den Talk mit den Vereinsjugendvorständen eingefügt.

Am Ende dankte Bernd Götte den anwesenden Vereinsvertreter für ihre Teilnahme  und gute Mitarbeit. Bedauerlich fand er, dass von 31 Vereinen mit einer Jugendabteilung nur 11 Vereine an dieser Veranstaltung, welche zudem für die Vereinsvertreter kostenfrei war, teilgenommen haben.

 

 

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