„Jedes Spiel ein absolutes Highlight“

Schiedsrichter Selim Erk gab in der Saison 2016/17 sein Debüt in der Regionalliga West. Vor dem Start der neuen Regionalliga-Saison haben wir mit dem Herner über seine erste Saison in der vierthöchsten deutschen Spielklasse gesprochen. Am kommenden Samstag wird Erk gemeinsam mit Marina Wozniak und David Hennig zum Auftakt der Regionalliga-Saison 2017/2018 beim Spiel zwischen Rot-Weiss Oberhausen und Westfalia Rhynern im Einsatz sein.

Wie war dein erstes Jahr als Schiedsrichter in der Regionalliga?

Erk: Das erste Jahr an der Pfeife war sehr interessant und erlebnisreich! Ich war vorher drei Jahre in dieser Liga als Assistent tätig und konnte schon erahnen, was auf mich zukommen wird. Natürlich ist es an der Pfeife nicht das Gleiche, wie an der Linie zu stehen. Die Unterschiede machen sich schon deutlich bemerkbar. Gerade im Vergleich zur Oberliga sind insbesondere die Spielqualität und -geschwindigkeit sowie die Laufwege deutlich anspruchsvoller. Spieler aus dem Profibereich versuchen in der Regionalliga noch mehr Einfluss auf die Entscheidungen zu nehmen, als man das in den unteren Ligen gewohnt ist. Deshalb muss man sich als Schiedsrichter nicht nur auf jedes Spiel neu einstellen, sondern sich auch auf die unterschiedlichsten Spielertypen vorbereiten.

„Jede einzelne Sekunde in der Regionalliga genießen“

Ebenfalls neu für mich war, dass wir ein eigenes Videoportal haben. Zusammen mit meinem Coach Markus Häbel haben wir uns wenige Tage nach dem Spiel die wichtigen Szenen angeschaut und analysiert, was wir für die nächsten Spielleitungen optimieren können. Dieses hoch geschätzte Mittel ist in den unteren Ligen leider nur bedingt verfügbar. Es hilft aber sehr, um sich selbst weiterzuentwickeln.

Was war dein Highlight in dieser Saison und warum?

Erk: Jedes Spiel war für mich ein absolutes Highlight. Besonders mein erstes Spiel, ein Flutlichtspiel am Dienstagabend zwischen SC Wiedenbrück und RW Ahlen, ist mir in Erinnerung geblieben. Die Bedingungen waren wirklich hervorragend, rund 1200 Zuschauer waren gekommen und das Spiel lief sehr gut. Es hat viel Spaß gemacht, die Stimmung war toll in dem doch recht kleinen Stadion. Es war das perfekte Spiel für meinen Einstand in der neuen Liga.

Was ist dein Ziel für die kommende Saison?

Erk: Ich werde von Spiel zu Spiel blicken. Ich will die Saison natürlich bestmöglich abschließen. Ich möchte die tollen Erfahrungen aus der vergangenen Saison in meine zukünftigen Spielleitungen einfließen lassen und jede einzelne Sekunde in der Regionalliga genießen.

 

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