Verbandsehrung für Hennig

Auch wenn noch niemand von einem „Lebenswerk“ sprechen wollte, so würdigte der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW) am vergangenen Samstag im SportCentrum Kamen•Kaiserau mit der Auszeichnung zum „Ehrenschiedsrichter des Jahres“ das herausragende ehrenamtliche Engagement des 33-jährigen Herner Oberliga-Referees David Hennig bei der Außendarstellung der westfälischen Unparteiischen.

Der Titel des westfälischen Ehrenschiedsrichters geht eher selten an Aktive. Doch war sich in diesem Fall der Verbandsschiedsrichterausschuss (VSA) einig, dass es in diesem Jahr Zeit für eine Ausnahme sei. Denn mit Blick auf den zu Ehrenden bemerkte Michael Liedtke, Vorsitzender des VSA, dass man ihn eigentlich jedes Jahr ehren könne: „David Hennig ist ein noch junger, aktiver Schiedsrichter, der zwar immer irgendwie im Fokus steht, aber eigentlich immer im Hintergrund arbeitet.“

Mit Kamera, Stift und Block

Denn von den Tagungen und Sitzungen der westfälischen Unparteiischen sowie den Sportplätzen im Verbandsgebiet ist der Herner kaum noch wegzudenken. Mit Kamera, Stift und Block dokumentiert der 33-jährige bereits seit acht Jahren das Geschehen im Schiedsrichterwesen und sorgt im Rahmen von Tagungen und Workshops auch für die Weiterbildung der Öffentlichkeitsmitarbeiter der 29 westfälischen Kreisschiedsrichterausschüsse. Denn als der Mann im Hintergrund ist Hennig seit Anfang 2009 als Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit für den VSA tätig. Neben dem Online-Magazin „Schiedsrichter-Aktuell“, das der gebürtige Herner von 2009 bis 2016 federführend herausgab, kümmert er sich vorwiegend um die Ausgestaltung der Schiedsrichter-Themen auf flvw.de und im Verbandsmagazin WestfalenSport. Sein Name sei auch untrennbar mit der DFB-Aktion „Danke Schiri“ verbunden, so Liedtke, die er in den letzten beiden Jahren akribisch auf FLVW-Ebene koordiniert habe.

Einsatz für die westfälischen Schiedsrichter

Hennig leiste damit unheimlich viel für die Schiedsrichterei in Westfalen, was viele jedoch meist als vollkommen selbstverständlich hinnähmen. „Im Hintergrund bekommt er immer mal wieder Lob, aber wir sind der Meinung, dass diese Leistungen mit dieser Ehrung auch mal nach außen hin deutlich gemacht werden müssen“, sagte Liedtke, der anfügte: „Wir würdigen damit seinen langjährigen unermüdlichen Einsatz außerhalb des Spielfeldes für die Belange unserer Schiedsrichter im weiten Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.“ Seine Einsatzbereitschaft, Ehrlichkeit und Offenheit seien Vorbild für alle Schiedsrichter. David Hennig zeigte sich erfreut über die Wertschätzung seiner Tätigkeit: „Ich übe mein Ehrenamt gerne und mit großer Hingabe aus – auch wenn die Erfüllung meiner Aufgabe keiner Auszeichnung bedarf, ist der Titel ‚Ehrenschiedsrichter‘ eine wirklich schöne Anerkennung meiner geleisteten Arbeit für die Schiedsrichter in Westfalen.“

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